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Job Initiative Eifel profiliert sich als Börse für die Suche nach Azubis & Fachkräften

Vitaminkur für den regionalen Arbeitsmarkt


Angesichts des Fachkräftemangels in der Region erweist sich die von Volksbank Eifel und Bohl Design+Kommunikation organisierte Job Initiative Eifel auch in ihrer vierten Auflage als Erfolg für Betriebe, die sich als attraktive Arbeitgeber in zukunftsorientierten Branchen präsentieren.

BITBURG: Vierzig Unternehmen aus Handwerk, Handel, Dienstleistungsbereich und Industrie ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, in der Bitburger Stadthalle den direkten Draht zu künftigen Azubis oder Fachkräften zu suchen. Denn nicht nur das Handwerk steht vor der Herausforderung, neue „helle Köpfe“ an sich zu binden, was gerade in einer ländlichen Region angesichts der Konkurrenz der Ballungsräume keine Selbstverständlichkeit ist. „Die Resonanz war klasse“, freut sich Stefan Bohl über den Erfolg der Messe, „es gab allein von acht Schulen fast 1200 angemeldete junge Teilnehmer, hinzu kamen die Schüler der Oberstufen und viele Spontanbesucher ohne Voranmeldung.“ Beste Voraussetzungen also, dass aus dem Kennenlernen auf der Job Initiative Eifel konkrete Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse erwachsen.

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Highlights für die künftigen Nachwuchskräfte waren unter anderem eine Virtual-Reality-Brille, mit der die Volksbank-Welt als Computersimulation erkundet werden konnte. Auch ein imposanter Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie, der vor der Stadthalle für Aufsehen sorgte, war ein echter Hingucker, in dessen Innerem sich viele junge Leute über die guten Chancen im technischen Bereich informierten. Hautnah konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die Arbeit in der Gastronomie am Beispiel des Hotels Eifelbräu oder in der Schreinerei der Bitburger Braugruppe informieren. „Je konkreter sie sich ein Bild machen können, desto größer ist das Interesse an dem Beruf“, weiß Stefan Bohl. Zum Konzept der Job Initiative Eifel gehört es, unverstellte Einblicke zu geben.

Alle Fotos der Jobmesse finden Sie auf www.eifeljobs.de

Dazu trug auch die so genannte Bitburger Runde bei, der Aussteller- und Unternehmerabend zum Austausch über das Thema „Zukunftsorientiertes Management“.

Hier kamen die Praktiker der Arbeitgeberseite zu Wort, um zu erläutern, wie Betriebe in die Lage versetzt werden, auch angesichts der demografischen Entwicklung motivierte und qualifizierte junge Menschen anzuziehen und zu halten.

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Es diskutierten:


Jörg Haas
, in Prüm geboren und Gründer von mehr als 40 Unternehmen vornehmlich im Bereich von anwendungsorientierter IT für Betriebe, zu denen auch 1990 die GWI AG gehörte. Sie zählte mit mehr als 1000 Beschäftigten zu den Top Ten der deutschen Standard-Software-Unternehmen und wurde 2005 an die Agfa-Gevaert verkauft. Heute ist Haas unter anderem Vorstandsvorsitzender der HW Partners AG in Bonn und Gründer der Scopevisio AG als Cloud-Anbieter für Mittelständler. Zudem ist er Aufsichtsratsvorsitzender und Aktionär der Autohaus Eifel-Mosel-Holding. Er legte vor allem dar, welche Innovationen in den Managementmethoden zum Erfolg führen.

Im Autohaus Eifel-Mosel ist auch Claudia Schu als Geschäftsführerin tätig und leitet somit eines der größten Autohandelsunternehmen in der gesamten Region. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, die Ausbildung junger Fachkräfte in ihrem Haus zu managen. Sie schilderte nicht nur die technischen Herausforderungen künftiger Autogenerationen, sondern auch clevere Personalführungsinstrumente wie den Einsatz von Senior-Experts.

Ferdinand Niesen ist Geschäftsführer der Westeifel Werke der Lebenshilfen im Eifel- und im Vulkaneifelkreis mit ihren Tochtergesellschaften. Insgesamt arbeiten hier 1300 Beschäftigte mit und ohne Behinderung, so dass die Westeifel Werke als einer der großen Arbeitgeber der Region gelten kann. Gerade im sozialwirtschaftlichen und integrativen Bereich ist es wichtig, gute Wege für die Diversifizierung zu finden und die Schnittstellen zwischen gewerblichen Auftraggebern und den Bedürfnissen der Beschäftigten reibungslos zu gestalten.

Christian Pauly als Prokurist und Bereichsleiter Unternehmensmanagement der neuen Volksbank Eifel eG schilderte die spannende Herausforderung einer Fusionsphase, die mit der Einführung vieler Innovationen verbunden ist und in der die Mitarbeiter intensiv auf dem Weg mitgenommen werden müssen. Nicht immer eine leichte Aufgabe, die immer wieder auch Umdenken erfordert.

Schiedsrichterlegende Herbert Fandel erläuterte, wie es möglich ist, geeignete Menschen für besondere Herausforderungen zu finden – zum Beispiel für die Verantwortung in wichtigen Bundesligaspielen.

Fünf Experten aus der Region für die Region, die wissen, wie sich Arbeitgeber auf die rasanten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt einstellen müssen und welche Managementmethoden geeignet sind, moderne Teams effizient zu führen – mit dieser zweiten Bitburger Runde setzte die Job Initiative Eifel auch für jene Unternehmen nachhaltige Akzente, die vielleicht keine konkreten Verträge als Messeerfolg verbuchen können. Die fünfte Job Initiative Eifel steht jedoch schon bald in den Startlöchern mit einer neuen Gelegenheit, gute Nachwuchskräfte zu finden. Auch jenseits der Mosel in Saarburg hat man den Erfolg des Messekonzepts erkannt und wird im kommenden Jahr eine spezielle Job Initiative Saarburg starten.

Besuchen Sie die Jobinitiative Eifel auf: www.eifeljobs.de


Text: Angelika Koch